3D-Campus

Im Rahmen dieses Projektes wurde in experimenteller Form versucht, einen virtuellen Campus aus Anwendersicht zu entwickeln, der als integratives "Tragwerk" nicht nur alle Komponenten und Funktionalitäten beinhaltet, die der Studierende braucht, sondern zusätzlich auch soziologische und psychologische Gesichtspunkte berücksichtigt.

Eine virtuelle Hochschule erfordert neben reinen Lehr- und Lerninhalten auch ein hohes Maß an sozialer Interaktivität, es müssen über textbasierten Chat und Newsgroups hinausgehende Kommunikations- und Kooperationsmöglichkeiten angeboten werden. Neben den Schwerpunkten Kommunikation und Kooperation soll durch Schaffung eines sozialen Rahmens versucht werden, "Einzelkämpfertum" und Anonymität des Fernlernens zu überwinden, den Studierenden die Identifikation mit ihrer Hochschule zu ermöglichen und ihnen ein Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln.

Ein experimenteller Prototyp des Campus wurde in VRML (Virtual Reality Modeling Language) entwickelt. Er kombiniert die dreidimensionale Umgebung ("Welt") mit multimedialen und zweidimensional dargestellten Inhalten wie Textinformation, Audio, Video und Animation. Die virtuelle Welt wurde für den Einsatz in einer Mehrbenutzerumgebung konzipiert.

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